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  3. Ein neues leuchtendes Wandgemälde in Wrocław: Marie Skłodowska-Curie

Marie Skłodowska-Curie war die Königin von zwei Wissenschaften: Physik und Chemie. Ihre wissenschaftlichen Forschungen, die sie in Frankreich durchführte, führten zur Entdeckung zweier Elemente. Daran erinnert ein frisch gemaltes Wandbild an einem hohen Wohnblock in der ul. Legnicka. Wie Juwelen in einer Krone glänzen die Laborgeräte in ihrem Haar, und das Reagenzglas in ihrer Hand leuchtet. Dank fluoreszierender Farben leuchten auch die Aufschrift POLSKA KRÓLOWA NAUK (polnische Königin der Wissenschaften) und die beiden Symbole der Elemente: Polonium und Radium.

Maria Skłodowska-Curie, Autobiografie, Zitat nach Culture.pl und Aleksandra Jagielska: - „Es gab nur eine Erklärung, die ich bisher gesehen habe, nämlich, dass diese Mineralien eine unbekannte, aber sehr aktive Substanz enthalten müssen. Als wir mit dieser Arbeit begannen, konnte jedoch keiner von uns ahnen, dass dank ihr ein neuer Wissenszweig entstehen würde, an dem wir bis an unser Lebensende arbeiten würden.“[/quote]

Polonium und Radium

Marie Skłodowska-Curie entdeckte mit Unterstützung ihres Mannes Pierre das chemische Element, als sie für ihre Doktorarbeit über Uranstrahlung forschte. 1898 gab sie ihm einen Namen: Polonium. Im Labor kam sie außerdem zu zwei weiteren bahnbrechenden Schlussfolgerungen: Radioaktivität ist messbar und gehört zu den Eigenschaften der Atome (heute weiß man genauer, dass es sich um den Atomkern handelt).

Die Entdeckung des Poloniums veranlasste Pierre Curie, seine persönliche Forschung (über Kristallwachstum) aufzugeben und sich zusammen mit seiner Frau ganz auf die Analyse der Radioaktivität zu konzentrieren. Einige Monate später entdeckte Maria dank ihrer Entschlossenheit ein zweites Element, das sie Radium nannte.

In späteren Jahren bestätigte sie ihre Erkenntnisse und gelangte zur chemischen Isolierung der beiden Elemente.

Maria Skłodowska-Curie, Autobiografie, Zitat nach Culture.pl: - „Und nun in dem ärmlichen alten Schuppen verbrachten wir die besten und glücklichsten Jahre unseres Lebens, indem wir ganze Tage der Arbeit widmeten. Manchmal musste ich den ganzen Tag damit verbringen, die kochende Masse mit einer schweren Eisenstange umzurühren, die fast so groß war wie ich selbst. Damals war ich manchmal wirklich übermüdet. Zu anderen Zeiten bestand die Arbeit wiederum in einer äußerst feinen und heiklen Teilkristallisation, mit dem Ziel, die Radiumlösung zu konzentrieren.

Nobel x 2

Für die Entdeckung der zwei Elemente und die Gewinnung von reinem Radium erhielt Marie Skłodowska-Curie 1911 den Nobelpreis für Chemie  Dies war bereits ihre zweite Auszeichnung dieser Art. Ihren ersten Nobelpreis hatte sie einige Jahre zuvor (1903) im Team mit ihrem Ehemann Pierre und Henri Becquerel für die Entdeckung der Radioaktivität im Bereich der Physik erhalten.  

Maria Skłodowska-Curie war die erste Frau, die mit einem Nobelpreis geehrt wurde, und ist bis heute die einzige, die diese Auszeichnung in zwei wissenschaftlichen Bereichen erhielt.

Die zweifache Nobelpreisträgerin starb am 4. Juli 1934 in einem Alpensanatorium in Frankreich an Leukämie. Es ist anerkannt, dass ihre Krankheit eine Folge der langfristigen Radiumexposition war. Sie wurde im Familiengrab der Familie Curie auf dem Friedhof von Sceaux beigesetzt, wo sie Pierre Jahre zuvor im Garten seines Hauses geheiratet hatte.

Heute ruht sie im Pariser Pantheon. In dieser bedeutsamen Grabstätte liegt auch ihr Ehemann, der 1906 auf tragische Weise ums Leben kam, als er von einem Pferdewagen überfahren wurde.

Maria Skłodowska-Curie und Pierre Curie hatten zwei Töchter: Irene und Eve. Irene trat in die Fußstapfen ihrer Eltern und widmete sich der Physik und Chemie. Auch sie ist Nobelpreisträgerin, ebenso wie ihr Mann Frederik Joliot-Curie.

Auf den Wandbilden

Marie Skłodowska-Curie gewidmete Wandbilder wurden in den ersten Wochen des Jahres 2026 in Wrocław und Łódź geschaffen. Ein ähnliches Gemälde wird wahrscheinlich in Kraków entstehen. Möglicherweise auch in anderen Städten. Die Wandbilder sind nämlich ein Teil der Kampagne der Firma Orlen, die im Zusammenhang mit der Aufnahme der Zusammenarbeit mit dem Maria Skłodowska-Curie-Museum in Warszawa umgesetzt wird.

Bei uns befindet sich die "POLNISCHE KÖNIGIN DER WISSENSCHAFTEN" an der Wand eines achtstöckigen Wohnblocks in der ul. Legnicka im Stadtteil Szczepin - in der Nähe von Pl. Solidarności. Es wurde von der Agentur Good Looking Studio gestaltet.

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