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„Wroclaw 1945 – Wroclaw 2015” – Ausstellung in ul. Świdnicka

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Die Stadt noch in Trümmern, ausgebrannte und zerstörte Häuser, gegenübergestellt heutigen Ansichten der wiederaufgebauten Kirchen, Wohnbauten und Bürogebäuden - Büro für die Promotion der Stadtverwaltung Wroclaw und der Verlag Via Nova laden zur Ausstellung "Wroclaw 1945 – Wroclaw 2015" ein.

Gleich 40 Tafeln werden in der ul. Świdnicka aufgestellt, die Fotos können dort vom 1. bis 18. Mai anlässlich des 70. Jahrestags der Beendigung des Zweiten Weltkriegs besichtigt werden. Wir sehen einmalige Fotos aus dem 1945 zerstörten Wroclaw, den zeitgenössischen Ansichten derselben Orte gegenübergestellt! Es wird die einzigartige Gelegenheit, Archivfotos von Henryk Makarewicz, Rudolf Jagusch, Krystyna Gorazdowska, Bronisław Kupciec, Jan Bułhak, Marian Idziński und Adam Czelny zu sehen. Die zeitgenössischen Aufnahmen von Wroclaw machte Stanisław Klimek, der Text stammt von Marzena Smolak.

"Der Kampf um Wroclaw im Jahr 1945 dauerte 80 Tage, vom 16. Februar bis 6. Mai. Die Festung Breslau war die am längsten verteidigte Festung des Dritten Reiches. Die kapitulierte vier Tage nach dem Fall von Berlin. Die letzten drei Monate des Krieges erwiesen sich als die am meisten tragischen in der tausendjährigen und reichen Geschichte der Stadt. Die fanatische Verteidigung der Festung Breslau und die erbitterten Kämpfe mit den angreifenden sowjetischen Truppen haben die schöne historische Stadt in einen Trümmerhaufen verwandelt. Fast vollständig zerstört wurden die Stadtviertel im Süden und Westen Wroclaws. Den Flammen zum Opfer fiel das kulturelle Erbe vieler Generationen – Kunstsammlungen, Bestände der Bibliotheken und Archive. Auch der Besitz der deutschen Einwohner der Stadt" – schreibt die Kuratorin der Ausstellung Marzena Smolak.

Die Verschiebung der Grenzen der europäischen Staaten, die kraft der Beschlüsse von Jalta und Potsdam umgesetzt wurde, resultierte in einem fast vollständigen Austausch der Bevölkerung Wroclaw. Die deutschen Einwohner wurden bis Ende 1947 vertrieben. An ihre Stelle siedelten sich Polen aus verschiedenen Teilen des Landes ein (unter anderem aus der Ostgebieten Polens, die nach dem Krieg in die Sowjetunion eingegliedert wurden). Zu den ersten, die nach Wroclaw kamen, gehörte Henryk Makarewicz (geb. 1917 in Ostrowiec Świętokrzyski - gest. 1984 in Kraków). Schon am 14. April 1945 fand er sich in Wroclaw, zusammen mit zwei anderen Fotografen, Marian Apostolski und Adam Drozdowski für das Team der Pioniere des ersten Präsidenten Wroclaws, Dr. Bolesław Drobner engagiert. Die Gruppe kam in die belagerte Stadt, in der noch erbittert gekämpft wurde. Henryk Makarewicz kam erneut nach Wroclaw im Mai mit der Czołówka Filmowa Wojska Polskiego (Filmabteilung der polnischen Truppen), schon nach der Kapitulation der Festung Breslau.

Die Organisatoren der Ausstellung sind: das Museum der Stadt Wroclaw, Büro für die Promotion der Stadtverwaltung Wroclaw und der Verlag Via Nova.

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