| 1000 | Gründung des Bistums Breslau (Wrocław) (erste schriftliche Erwähnung der Stadt) |
| 1242 | Breslau (Wrocław) wird unter Deutschem Stadtrecht regiert |
| 1261 | Breslau (Wrocław) erhält Magdeburger Stadtrecht und einen eigenen Stadtrat. |
| 1335 | Tod Heinrich IV, Breslau (Wrocław) und das restliche Herzogtum werden Böhmen angeschlossen. |
| 1523 | Beginn der Reformation (erste protestantische Predigt des Pfarrers Johann Hess in der St. Magdalenenkirche). |
| 1526 | Tod Ludwig Jagiellończyks in der Schlacht bei Mohacs, Übernahme der Macht über Schlesien durch die Habsburger |
| 1702 | Gründung der ersten Hochschule Schlesiens, der Jesuitenakademie, in Breslau (Wrocław) |
| 1742 | Schlesischer Krieg, Breslau (Wrocław) und der größte Teil Schlesiens fallen unter preußische Herrschaft, Breslau (Wrocław) gehört zu den drei größten preußischen Städten (nach dem Königssitz und Berlin). |
| 1806 - 1808 | Einnahme der Stadt durch napoleonische Truppen, Zerstörung der Befestigungsanlage der Stadt. |
| 1809 | erste allgemeine Wahlen zur städtischen Selbstverwaltung. |
| 1811 | Gründung der ersten schlesischen Universität (Univeritas Litterarum Wratislaviensis). |
| 1821 | Papst Pius VII unterstellt das Bistum Breslau (Wrocław) unmittelbar dem Vatikan. |
| 1842 | Eröffnung der ersten Eisenbahnlinien: Breslau (Wrocław) – Ohlau (1843), Breslau (Wrocław) – Dresden (1845), Breslau (Wrocław)- Freiburg (1846). |
| 1919 | erster schlesischer Aufstand |
| 1920 | zweiter schlesischer Aufstand. |
| 1921 | März: Volksabstimmung in Oberschlesien: Polen wird 1/ 6 des Territoriums zugebilligt, der größte Teil bleibt deutsch Mai – Juli: dritter schlesischer Aufstand, Polen wird 1/ 3 des Territoriums mit fast 50 % der Bevölkerung und der Mehrheit der Industriebetriebe zuerkannt . |
| 1939 | Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, Besetzung des polnischen Teils Oberschlesiens durch das deutsche Heer. |
| 1944 | 1944 August: Breslau (Wrocław) wird von Hitler als Festung ausgerufen. |
| 1945 | Januar – Mai: nach Veranlassung der Evakuierung der Zivilbevölkerung Breslaus (Wrocławs) und Umschließung der Stadt durch russische Truppen, wird die Kapitulation der Festung Breslau unterschrieben. |
| 1945- 1949 | gemäß dem Potsdamer Abkommen müssen etwa 2 Millionen Deutsche umsiedeln viele PolInnen müssen aus Zentralpolen und den ehemaligen Ostgebieten in die neuen Gebiete Polens übersiedeln. |
| 1945 | Aufnahme der Lehrveranstaltungen an der Universität Breslau (Wrocław). |
| 1946 | ein Teil der Sammlung des Lemberger Ossolineums, sowie das „Panorama Racławice“ wird in die Stadt überführt. |
| 1948 | Weltkongress zur Sicherung des Friedens, an der Delegationen aus 46 Ländern teilnehmen |
| 1980 | Beginn der Streikwellen der Gewerkschaft „Solidarność“, Breslau (Wrocław) gilt als eines der größten Zentren der Aktivitäten. |
| 1985 | Wiedereröffnung des „Panorama Racławice“. |
| 1990 | erste freie Wahlen zur Selbstverwaltung nach dem Zweiten Weltkrieg der Stadtrat beschließt die Wiedereinführung des alten Stadtwappens, welches von Kaiser Karl V verliehen wurde . |
| 1993 | Eröffnung des Internationalen Flughafens Breslau (Wrocław). |
| 1997 | Breslau (Wrocław) ist sehr schwer von der Jahrhundertflut betroffen. |
Literaturhinweise:
- Davies, Norman; Moorhouse, Robert: Die Blume Europas, Droemarsche Verlagsanstalt, 2002
- Marschall, Werner: Geschichte des Bistums Breslau, 1980
- Tausk, Walter; Kincel, Ryszard: Breslau Tagebuch, Aufbau Verlag, 2000
- Welder, Michael; Łagiewski, Maciej: Reise nach Breslau. Spurensuche in der Metropole Schlesiens, Rautenberg, 1993
- Welder, Michael: Schönes Breslau. Perle des Ostens, Rautenberg, 1999



