Musiktheater Capitol

Nach der Modernisierung und dem Umbau bekam das Musiktheater Capitol seinen Vorkriegsglanz und modernę Ansicht zurück.


Das neue Gebäude des Theaters wurde durch das Architekturbüro KKM Kozień Architekci aus Krakau entwickelt, während die Umbauwerken wurden durch die Firma Warbud aus Warchau durchgeführt. Die gesamten Kosten machten 145 Mio. PLN aus, aus denen 80 Mio von den EU-Mitteln (genau dem Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) stammen. Der Restbetrag wurde durch die Stadt finanziert

Dieie Ehe von dem Alten und dem Neuen im Musiktheater Capitol ist sehr erfolgreich. Für das Restaurierungsprojekt des historischen Teils des Capitols war die Architektin, Anna Morasiewicz, verantwortlich. Das ehemalige Capitol-Gebäude wurde 1929 im expressionistischen Stil errichtet. Sein Markenzeichen war eine beleuchtete und mit einer Mozaik dekorierte Fassade, die jedoch den Krieg nicht überdauerte. Der überlebende Teil ist das Foyer und die Bühne. Mit diesen Teilen beschäftigte sich Anna Morasiewicz. Es war das luxuriöseste und modernste Filmtheater, Revue und Varieté-Show in ganzem Ost-Deutschland. Das Theater zeichnete sich durch seinen Innenraum – Vergoldungen, Versilberungen und durchdringende, rechteckige Lasuren bildeten eine schimmernde, expressive Illusion, die durch eine bunte Beleuchtung verdeutlicht wurde. Die Architekten haben alles gehalten und errichteten so ein luxuriöses Theater wie früher.

Das historische Capitol, als ein Kinotheater, hatte eine sehr flache Bühne. Nach der Renovierung gibt es im Theater schließlich eine echte Backstage und eine Bühne, die mit einem Zusammenbruch ausgestattet ist, eine Drehbühne, einen angehobenen und abgesenkten Orchestergraben und eine moderne Licht- und Tonanlage. Bei der Hauptbühne gibt es 746 Zuschauerplätze, während die Schauspiele und Aufführungen auf der Kleinbühne können 192 Zuschauer beobachten.

Im Theater gibt es jetzt auch neue Proberäume (einen Ballettraum mir einem geeigneten Tanzboden, einen Musikraum mit einer ausgezeichteter Akustik und einen Schauspielraum, der eine Möglichkeit gibt, in solchen Abständen, die auf der Bühne auftreten, zu üben), Unkleideräume und Lagerhallen. Der alte Hof wurde umgebaut – jetzt gibt es unter einem Glasdach einen Treffpunkt, wo man sich sitzen, kostenlose Wi-Fi nutzen und einen Kaffee trinken kann. Dort gibt es auch einen Ausstellungsraum und ein Restaurant wird im Gebäude betrieben. Das neue und das alte Gebäude werden mit einem verglasten Anschlussstück, dem größten grünen Wand in der Stadt, verbunden – darauf wächsen fast 12 000 lebende Pflanzen. Auch änderte sich die Fassade des Theaters. Das fünfstockige Gebäude wird mit einer Verglasung, die sich auf die Vorkriegsfassade bezieht, geschmückt.